"Rudi"-Fenster-Bau-Haus-Technik GmbH
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Rundflug mit der legendären JU- 52; eine kleine Flug- und Zeitreise

Deutsche Ingenieurskunst und Wertarbeit, hautnah erlebt

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

  

Endlich war es soweit, heute am 31.05.2012 sollte ein Wunsch in Erfüllung gehen. Vor gut einem halben Jahr bin ich durch Zufall beim Surfen auf folgenden Link gestoßen.

 

Und da war er wieder der lang ersehnte Wunsch. Flugs die Kreditkarte gezückt, alle Gefahren über Buchungen und Kreditkartendaten in den Wind geschlagen und gebucht.

 

Sekunden später war das Onlineticket auf dem ebenfalls datenschutzanrüchigen Mailkonto, was soll da schon schiefgehen.

 

Nun noch flugs allen, die es wissen oder auch nicht wissen wollen, bei Facebook und google+ die gute Nachricht angetan, und die Vorfreude wurde umso größer.

 

Neid muss man sich halt hart erarbeiten.

 

Nun bin ich halt auf dem Flughafen Leipzig / Halle angekommen.

 

Mit meinem schlichte Onlineticket im DIN A 4 Format erst mal zum 1. Klasse Ticket Schalter der Lufthansa, man ist ja schließlich wer.

 

Bordkarte, ne is nich. sowas gabs 1930, beim Bau der ersten JU 52 auch nicht, also ab, direkt zum Sicherheitcheck.

 

Man durfte problemlos passieren und jetzt hieß es warten.

Durch erhaltene Vorabinfos, war man angehalten, eine Stunde vor Check IN mit Anwesenheit zu glänzen.

 

Aber das Catering am Flughafen will ja auch leben, Wiener Würstchen und ein Kakao wechselten seinen Besitzer.  

 

Bezeichnenderweise war das Abfluggate das Gate 1, was aber in Leipzig mit seinem eher abgespeckten Flugbetrieb nicht unbedingt was heißen will.

 

Aber unsere Berlin-Brandenburger  Freunde haben hoffentlich mit ihrer Glanzleistung 

 

( wir können alles,  außer Flughafen ) zu einem temporärem Aufschwung unserer Passagierzahlen gesorgt.

 

Eine gut gelaunte Crew schlug dann auch zeitnah auf, und es ging völlig easy und unbürokratisch los.

 

10 Fluggäste, da war die Betreuung schon eher familiär.

 

Auf dem Außenstellplatz des Fluggerätes angekommen, haben wir Gelegenheit, unsere High-Tech- Knipsen an dem majestätischen Oldtimer zu testen und die erläuternden Worte des Flugkapitäns zu verfolgen.

 

Nach dem Boarding (altdeutsch vermutlich „Einsteigen“) bekommt jedermann einen Fensterplatz; nicht wie bei Billigfliegern, bei denen derzeit zwecks Aufrechterhaltung der Konkurrenzfähigkeit mittels Komfort- downgrade auch schon mal über Stehplätze diskutiert wird.

 

Nach humorvollen Erklärungen  zu den Besonderheiten, wie z.B. der Aircondition, ( das Öffnen und der Schließen der Fenster ) und den nötigen Sicherheitsinstruktionen durch die Flugbegleiterin ging es endlich zur Sache.

 

Die Crew, zwei Piloten und ein Flug- Ingenieur, startet nacheinander die drei Kolben- Motoren. Jeweils ein Neunzylinder-Stern. Ich denke dabei an meinen alten Trabbi mit seinen beiden luftgekühlten Strampelmännern.

 

Jede Zeit hat ihre Technik; jede Ära ihre Motoren.

 

Der Sound der Maschinen ist gigantisch, klingt charakteristisch und läßt Technik- Freunden eine Gänsehaut kriegen. Ich erinnere mich dabei an die Klamotte um Donnerflug- Tino und seine himmlischen Töchter damals im Westfernsehen und fühle mich fast dort hinein versetzt. Oder denke an historische SchwarzWeiß- Szenen im TV, in denen hitlerdeutsche Militärs oder Politiker aus der Ju steigen, die auf dem Lande- Acker steht.

 

Und heute fliege ich tollkühner Mann mit dieser fliegenden Kiste.

 

 

Nach Oben, das waren 600 m Flughöhe, Druckausgleich gibst nicht.

 

Um höher Flughöhen zu erreichen, wurde halt früher mit Maske geflogen.

 

 


 

 


Das Fluggefühl ist nicht vergleichbar mit den heutigen Maschinen, alles ist viel langsamer und gemächlicher.

 

Ist ja auch ein Rundflug und Entschleunigen ist eh der heutige Livestyle. Eine Flucht aus dem eh zu hektischem Alltag.

 

1936 in Dienst gestellt, macht die Maschine einen echt soliden Eindruck.  Dabei ist die Maschine viel rumgekommen, in Deutschland in Betrieb gestellt, nach Norwegen verkauft , zurück zur Luftwaffe Deutschland ( aus bekannten Gründen ), Ecuador,  Amazonasgebiet, USA und schließlich Rückkehr nach Deutschland.

 

Was für Geschichten diese Maschine schon erlebt haben mag.

 

1986 nach Restaurierung in Hamburg wieder zum Personentransport zugelassen.

 

Und sie läuft und läuft und läuft.

 

Ihr blechener Klang am Himmel und ihre charakteristische Konstruktionsform sind ihr unverkennbares Markenzeichen. Ein klassisches Beispiel deutscher Ingenieurskunst.

 

 

 

Es wäre müßig, an dieser Stelle Leipzig von Oben zu beschreiben, hier ist wohl der Weg das Ziel.

 

Mit einem möglichem Zutritt in das Cockpit beim Flug war ein weiterer Höhepunkt bei dieser " Reise " geschaffen.

 

Der Flugingenieur räumte für einige Zeit das Feld, und jeder Fluggast durfte mal nach vorn.

 

Nach butterweicher Landung ( wir hatten schon mal das andere Extrem ) war noch ausreichend Zeit für Fragen an die Crew.

 

 

Ein echtes Erlebnis, dank superfreundlichem, hochmotiviertem Personal.

 

Das macht auf jedem Fall Lust auf mehr.

 

Wer das Besondere sucht, ist hier gut aufgehoben.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

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